By Gorge K. Hasselhoff

This collective quantity explores a facet of the ""science of Judaism"" which has bought little awareness up formerly. In universal use, this time period is sort of completely linked to the scholarly research of Judaism. by contrast, the authors of this quantity light up the several encounters of Jewish students with Christianity and the influence of those encounters at the institution in their Judaism.

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Seine Darstellung der selichot beziehen sich insbesondere auf die Bußgedichte, die zwischen dem jüdischen Neujahr und dem großen Versöhnungstag rezitiert werden, aber schnell weitet sich der Blick auf alle poetischen Ergänzungen innerhalb der Liturgie der hohen Festtage und auf alle selichot und kinot insbesondere für den Neunten Av, den Fastentag in Erinnerung an die Zerstörung des Jerusalemer Tempels. Alle diese Bußgedichte und Klagegesänge spiegelten nach Zunz die Widerfahrnisse des jüdischen Volkes der vergangenen bald 2000 Jahre.

Schon in dem Vortrag von 1847 führt er drei grundlegende Kritikpunkte des Christentums aus jüdischer Sicht an, die sich später noch detaillierter wiederholen werden. Der Vortrag entstammt einem Zyklus von Vorlesungen über einen von Philippsons Lieblingsgedanken, der Entwicklung der „religiösen Idee“, einer intellektuellen Hervorbringung des Mosaismus, wie er betont. Die religiöse Idee, als das Gegenkonzept zur „menschlichen Idee“ (also des Individuellen, der Natur, dem Werden und Vergehen), setzt für Philippson Gott, als einen durch Offenbarung gewußten, voraus, dieser Gott ist das absolute Sein, die Einheit, welche die Welt als Einheit aller Besonderheiten schuf, also überweltlich, heilig, vollkommen, ewig.

Neben der einschneidenden Jugend-Erfahrung einer verhinderten akademischen Laufbahn haben all diese verschiedenen Tätigkeiten mit Sicherheit auch sein Bild vom Christentum geprägt, wenigstens sehen wir aus seinen zahlreichen Publikationen zu diesem Thema, dass er sich ein Leben lang mit der Tochterreligion auseinandersetzte, wie viele liberale jüdische Theologen seiner Generation auch. Aus religionsgesetzlicher Sicht hatte sich das Judentum bereits seit Jahrhunderten besonders mit der Frage beschäftigt, ob die christliche Religion eine Form des Götzendienstes darstellt – in welchem Falle gesetzestreue Juden zahlreichen praktischen Beschränkungen im sozialen und wirtschaftlichen Umgang mit Christen unterworfen wären.

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