By Mathias Bröckers

1909 brachte eine internationale Opiumkommission das erste Globalisierungsgesetz auf den Weg, das Verbot von Drogen. Ein Jahrhundert später ist dieses Verbot nicht nur sozial- und gesundheitspolitisch gescheitert, sondern unterminiert durch seine Nebenwirkungen die Rechtsordnung und Gesellschaft in vielen Regionen der Welt: Drogengeld ist die Hauptfinanzquelle des internationalen Terrorismus und der organisierten Kriminalität. Die Kosten des Verbots übertreffen bei Weitem die gesellschaftlichen Schäden des Drogenkonsums. Nur ein Ende der Prohibition und die konsequente Legalisierung aller Drogen können diese Spirale von Schwarzgeld, Gewalt und Terror stoppen.

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Die Drogenlüge: Warum Drogenverbote den Terrorismus fördern und Ihrer Gesundheit schaden

1909 brachte eine internationale Opiumkommission das erste Globalisierungsgesetz auf den Weg, das Verbot von Drogen. Ein Jahrhundert später ist dieses Verbot nicht nur sozial- und gesundheitspolitisch gescheitert, sondern unterminiert durch seine Nebenwirkungen die Rechtsordnung und Gesellschaft in vielen Regionen der Welt: Drogengeld ist die Hauptfinanzquelle des internationalen Terrorismus und der organisierten Kriminalität.

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3. Der hohe Gewöhnungsfaktor garantiert eine ständige Nachfrage auf Seiten der Konsumenten. 4. Aufgrund der Prohibition ermöglicht der Export und Import ein­ zigartige Profitspannen. 5. Sie Illegalität dieser Profite prädestiniert sie zur Finanzierung von weiteren illegalen Aktivitäten: verdeckten Staatsoperationen, Finanzierung von Aufständen und Kriegen sowie organisierter Kriminalität. 6. Sie Legalisierung dieser Profite (Geldwäsche) ist ein Milliarden­ geschäft für die Banken ebenso wie ihr danach erfolgender Zu‑ fluss auf die Aktienmärkte.

24 Im Folgenden werden wir sehen, warum an diesem ökonomi­schen Grundpfeiler bis heute nicht gerüttelt wird. 44 Eine kurze Geschichte der Prohibition 2 Theres No Business Like Drug Business Nur weil die Drogenprohibition von Anfang an einen Systemfehler enthielt, konnte sie zu einem Instrument globaler, geopolitischer Machtausübung werden und bis heute bleiben. Hätten die »Wölfe«, die als FBN-Agenten die großen Opium- und Heroinlieferanten infil­triert und ausgekundschaftet hatten, diese wirklich verfolgen und ans Messer liefern dürfen – die großen Drogenwellen in der zweiten Hälfte des 20.

Als nach der Pleite der Lehman Brothers der deutsche Finanzminister Steinbrück und einige seiner Kollegen rigorose Maßnahmen gegen diesen Untergrund des legalen Bank‑ 58 There's No Business Like Drug Business systems forderten, ging dies zwar durch alle Medien. Auch wurden auf europäischer und internationaler Ebene einige vage Verein­barungen getroffen, substantiell geändert aber hat sich an diesem System nichts. Insofern kann es auch nicht überraschen, dass der UN-Beauf­tragte in Sachen Drogen und organisierter Kriminalität, Antonio Costa, im Dezember 2009 beklagte, dass die Rettung des internatio­nalen Finanzsystems nicht allein durch staatliche Rettungspakete zustande kam, sondern durch Drogengelder von über 350 Milli­arden Dollar gestützt wurde.

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